Nach einigen Stunden gemeinsamer Zugfahrt erreichten wir den Bahnhof in Waldmünchen, wo wir bereits von den Seminarleitern Volker und Zoli freudig erwartet wurden. Unser Gepäck wurde verladen und wir machten uns zu Fuß zur Jugendbildungsstätte auf, dort bekamen wir zuerst ein warmes Mittagessen und bezogen anschließend unsere Zimmer. Gestärkt und ein wenig ausgeruht fanden wir uns kurz darauf in einem großen Gemeinschaftsraum zusammen. Wir starteten, natürlich zweisprachig, mit einigen deutsch-tschechischen Spielen, bei denen wir bereits erste tschechische Worte lernten, darauf folgte für alle die Aufgabe, unsere Wünsche und Erwartungen des Seminars zu notieren und an die Tafel zu kleben. Dabei war es für uns überraschend, wie sehr unsere Erwartungen denen der tschechischen Schüler ähnelten. Als Abschluss dieses schönen ersten Tages wurden wir der Größe nach geordnet, sodass sich die deutschen und tschechischen Schüler gegenüberstanden und jeder einen Partner hatte, mit diesem wurden dann Plakate von dem jeweils anderen gemalt und im Flur aufgehängt, dies war eine gute Gelegenheit, die anderen kennenzulernen.

 

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Tag 2:

Nach dem Frühstück war Treffpunkt in der Aula. Dort spielten wir das Spiel „Obstsalat“ mit deutsch – tschechischen Ausdrücken.

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Danach wurden wir in ein deutsches und ein tschechisches Team aufgeteilt, wir sollten die schon bekannten Informationen und auch Vorurteile über das andere Land auf ein Plakat schreiben oder zeichnen. Als das Plakat fertig war, spielten wir ein weiteres Spiel. Die Aufgabe war, dass alle Gruppenteilnehmer auf möglichst wenigen Bierkästen Platz finden sollten, ohne dass einer den Boden berührte.

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Nach dem Mittagessen wurden gemischte Teams aus den zwei Schulen zusammengestellt. Diese Teams sollten möglichst schnell die gestellten Aufgaben und Fragen meistern. Das schnellste Team wurde Sieger. Am Abend veranstalteten wir einen Kulturabend, bei dem die deutschen und tschechischen Schüler ihre Heimat vorstellten. Filme und Bilder, Theaterstücke und die Bewirtung mit Bratwurst, Weißwurst und Sauerkraut boten einen lebendigen Eindruck von der jeweiligen Heimat.


Tag 3:

Wir begannen ein neues Projekt, das daraus bestand, in gemischten Teams eine funktionsfähige Murmelbahn zu planen und zu bauen. Die Bahnen wurden von der Jury, die aus Lehrern und Dozenten bestand, auf Stabilität, Schnelligkeit und Funktionsfähigkeit getestet. Nachmittags gingen wir gemeinsam zum Niederseilgarten am Perlsee, wo uns schwierige Aufgaben erwarteten, bei denen Teamfähigkeit gefragt war und Ausdauer und Geduld auf eine harte Probe gestellt wurden. Abends konnten wir uns in einer Disco austoben (selbstverständlich ohne Drogen, Alkohol und sonstiges).

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Tag 4:

Am Morgen waren alle müde, doch dies änderte sich schnell mit dem nächsten Spiel. Alle Schüler saßen in einem großen Kreis, wobei sie entweder zur Gruppe 1 oder zur Gruppe zwei gehörten. Jeder Spieler saß automatisch neben einem Spieler der anderen Gruppe und jeder Gruppe wurde ein Kissen zugeordnet. Die Kissen wurden auf ein Startzeichen hin in derselben Richtung im Kreis herumgegeben. Jedoch jedes Kissen nur in den Händen der eigenen Gruppe. Die Gruppen mussten versuchen ihr Kissen so schnell wie möglich weiterzugeben und gleichzeitig das andere Kissen aufzuhalten. Dabei durfte das gegnerische Kissen aber nicht festgehalten werden. Gewonnen hatte die Mannschaft, deren Kissen, das das andere eingeholt hatte und schneller wieder am Startpunkt war.Den restlichen Tag arbeiteten wir wieder in Gruppen an einem Medienprojekt, das daraus bestand z.B. einen eigenen Film zu drehen oder eine Website zu gestalten. Der gemeinsame Grillabend im Schlosskeller wurde zum gemütlichen Ausklang des Tages.

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Tag 5:

Am letzten Tag war es unsere Aufgabe, den Anderen, die am Tag zuvor fertiggestellten Projekte zu präsentieren. Danach spielten wir noch verschiedene kurze Spiele. Dann bekam jeder einen Zettel auf den Rücken geklebt, auf dem alle Anderen etwas Nettes über die jeweilige Person schreiben konnten. Nach dem Mittagessen gab es viele traurige Gesichter, da wir schon die Heimreise antreten mussten.

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