Bibe! Ride! Ede!
Römisches Gastmahl am Luisenburg-Gymnasium

 

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„Trink! Lach! Iss! Salvete!" Mit diesem Ausruf begann das ''Convivium Romanum'' (römische Gastmahl) des P-Seminars Latein des Luisenburg-Gymnasiums Wunsiedel, das von Frau Jutta Nürnberger geleitet wurde. Die Teilnehmer luden hierzu in die Schulmensa ein. Die Gästeliste umfasste den Schulleiter, Herrn Zembsch, seine Stellvertreterin, Frau Neumüller-Wölfl, und die Lehrerinnen und Lehrer aller W- und P-Seminare. Die Schulmensa wurde zu diesem Anlass mit Bildern und Plakaten ganz im römischen Stil dekoriert und die veranstaltenden Schüler trugen römische Gewänder.
Mit diesem Höhepunkt zeigten die Schüler nun, was sie in den letzten Monaten zusammen mit externen Partnern alles erarbeitet und vorbereitet hatten. Das fing schon bei den Speisen an. Denn was den Römern schmeckte (Hauptgewürz: Fischsud!), findet bei unserem Gaumen nicht immer Beifall. Und so ein Lorbeerkranz stellt sich als überraschend knifflige Bastelarbeit heraus, die auch eine erfahrene Floristin fordert. Oder die römischen Liegen! Sogar ein gestandener Schreinermeister anerkennt die hohe Kunstfertigkeit der römischen Handwerker – da kommt „ein einfacher P-Seminar-Teilnehmer" ganz schön ins Schwitzen! Langes Überlegen und heiße Diskussionen mit der gelernten Schneiderin verlangte das Anfertigen von Kleidungsstücken im römischen Stil, weil es nicht zu lange dauern und nicht zu aufwändig sein soll, jeden Gast in ein Tuch zu hüllen.

Latein Cena Trimalchionis2Nachdem die Gäste eingetroffen waren, wurden sie in weiße Tücher gehüllt (genäht von Svenja Schmelzer) und erhielten einen Lorbeerkranz aufgesetzt. Den durften sie als kleines Andenken an den Abend auch behalten. Nach der Begrüßung durch den Gastgeber (Max Reul als „Maximus") begann das ''Convivium Romanum''. Jeder Gang wurde durch ein Trompetensolo (Philipp Fuhrmann) angekündigt. Nach einem bunt gestalteten Salat als Vorspeise (Tobias Damberger), flogen die Bälle durch die Luft (Thomas Schödel). Die atemberauende, hohe Jonglierkunst erntete großen Beifall. Weiter ging es mit speziell ausgewählten Speisen, die für jeden Gast passend angerichtet waren. Denn die Lehrerinnen und Lehrer erhielten ein Gericht, das ihr Sternzeichen bildlich darstellte. Zwischen diesem Gang und der Hauptspeise stellten einzelne Teilnehmer ihren Beitrag zum Seminar vor. Unter anderem wurde die Anfertigung einer römischen Liege (Matthias Künzel), das Binden der Lorbeerkränze (Madlen Poguntke) und das Malen zweier Bilder (Tamara Kuhfuß) näher erläutert. Auch verlangten die Gäste eine Zugabe vom Jongleur. Anschließend wurde die Hauptspeise serviert (Florian Wunderlich und Sebastian Vogel). Danach wurde das Tanzbein geschwungen. Die Mädchen des Seminars hatten hierzu eigens eine Tanzchoreographie zu ''Rom'' von Dschinghis Khan entworfen. In Kostümen, die an römische Soldaten erinnerten, wirbelten sie durch den Raum.
Als Nachspeise wurde Schokoladenkuchen verziert mit Obststückchen (Lisa Küspert) hereingetragen. Zum Abschluss wurde – wie es in antiker Zeit üblich war – durch die Gäste ein Urteil über die Köche gesprochen. Wegen sehr guter Kochkunst kamen sie mit sehr wenigen Peitschenhieben glimpflich davon. Indem sich alle Teilnehmer verabschiedeten und die Gäste langsam den Heimweg antraten, endete der römische Abend.
Insgesamt war es ein gelungenes ''Convivium Romanum'', das aufgrund der guten Gerichte und des einwandfrei funktionierenden Ablaufs viel Lob erntete (es wurde sogar um die Rezepte gebeten). Auch glänzten die Teilnehmer durch schauspielerisches, künstlerisches und musikalisch – tänzerisches Talent.
Außerdem wurde das P-Seminar durch großzügige Sachspenden, das kostenlose Verleihen von Werkzeug oder das Teilen von sachkundigem Know How tatkräftig unterstützt von externen Partnern oder Sachspendern wie dem Hotel Kronprinz von Bayern, Herrn Hagen vom Metzgerei-Gasthof Waldfrieden, Herrn Thomas Breyer, dem Edeka-Markt Peruzzi, Herrn Alexander Wohlrab von Früchte Heinke, Herrn Erhardt, Frau Giesela Aigner oder Frau Christa Baier. Vielen Dank dafür und - Valete!
T.K.

Kreative Köpfe begeistern mit eindrucksvollen Mosaiken

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Von vorne links: Sarah Ottner; Simone Rahn; Isabell De Luca; Susanne Thoma; Annabella Krauß, Theresa Piras; von hinten links: Tessa Friedrich; Veronika Rosinski; Paulina Schmidt; Katharina Höpfel; Julia Dietrich; Johannes Quol; Svenja Frister; Tobias Bartholomai

 

Um eine sehenswerte Attraktion reicher zeigt sich seit ein paar Wochen das Treppenhaus des Luisenburg- Gymnasiums Wunsiedel. Unter der Leitung ihrer Lehrerin, Frau Nürnberger, haben die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars „Römisches Mosaik“ frei nach antiken Vorbildern zwei besonders ausgefallene und aufwändige Kunstwerke hergestellt. Dabei erfüllten sie die Anforderungen dieser neuen Art des Unterrichts perfekt, da sie nicht nur die Motive selbstständig erarbeiteten und die Technik des Mosaiklegens erlernten, sondern auch externe Partner und Geldgeber auf eigene Faust fanden. Unterstützt wurden sie dabei besonders von der Künstlerin Anette Hähnlein, die mit Rat und Tat stets zur Stelle war. Die Steinfachschule Wunsiedel, die nicht nur in unserer Region, sondern im gesamten süddeutschen Raum bekannt und tätig ist, stellte unentgeltlich ihre Naturmaterialien und fachkundige Hilfe zur Verfügung. Die Schreinerei Schmidt aus Röslau stiftete die Rahmen und Herr Schmidt persönlich half beim Aufhängen der Werke. Finanzielle Hilfe erwiesen die Eisoase und Herr Enders von gleichnamigen Edeka- Markt in Wunsiedel. Die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars bedanken sich sehr herzlich bei allen Sponsoren und Helfern.

Die Fertigung der Mosaike:

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musik blaeserDas LuGy bietet seinen Schülerinnen und Schülern eine außergewöhnliche Möglichkeit, ihre musikalischen Fähigkeiten zu nutzen und auszubauen: eine Bläserklasse. Eine genaue Beschreibung finden Sie hier: 


Ermöglicht wird dies durch eine Kooperation der Städtischen Sing- und Musikschule Wunsiedel mit dem Musikunterricht am LuGy. So können Schüler des LuGy im Rahmen des Musikunterrichts ein Blasinstrument erlernen und werden an das Musizieren im Orchester herangeführt.

Je eine Wochenstunde Instrumentalunterricht in Kleingruppen übernimmt die Musikschule, zwei weitere das LuGy, die u.a.  Musiktheorie und vor allem das Üben des Spielens im Orchester umfassen.  Das ist im Prinzip auch ohne musikalische Vorkenntnisse möglich, zudem auf einem von der Schule gegen Entgelt zur Verfügung gestellten Instrument. 

 Was man dazu braucht? Hauptsächlich die Begeisterung für das Musizieren, die Bereitschaft, zu Hause zu üben - und Lust darauf, z.B. bei Probenwochenenden und natürlich Konzerten dabei zu sein. Ganz kostenlos kann die Sache leider nicht sein: 35 € im Monat kostet der Instrumentalunterricht in Kleingruppen.

Was es bringt? Spaß an der Musik hoffentlich  - und auch Dinge wie Training des Sozialverhaltens in einer Gemeinschaft und Teamfähigkeit.

Das LuGy gehörte zu  den ersten Schulen in Oberfranken, die den zweisprachigen Unterricht eingeführt haben: Wir bieten unseren jetzigen Sechstklässlern einen zweisprachigen Zug von der 7. bis in die 10. Jahrgangsstufe an. Aber was ist das? Wie geht das? Wir informieren Sie gerne.

Eine Sprache in der Schule zu erlernen ist eine Sache – sie zu verwenden oft eine andere. Im Zweisprachigen Unterricht wird die Fremdsprache Englisch vom Unterrichtsgegenstand zu dem, was eine Sprache normalerweise ist: Mittel der Kommunikation. Deshalb wird in der 7. und 8. Klasse in Geschichte und in der 9. und 10. Wirtschafts- und Rechtslehre zu einem erheblichen Teil auf Englisch unterrichtet -  sei es in rein englischsprachigen oder auch in „sprachgemischten“ Stunden. So werden Sprachkompetenz wie Sachkompetenz der Schüler in Geschichte und Wirtschaft gestärkt: wer Dinge in einer Fremdsprache lernen und wieder ausdrücken will, muss um so intensiver darüber nachdenken und sich das Gelernte dann doppelt merken. Und wie nebenbei entsteht auch gleich noch mehr Methodenkompetenz: die Fähigkeit, noch selbstständiger und eigenverantwortlicher zu lernen.  

All dies bekommen Sie hier im Überblick erläutert - auch zum Ausdrucken:

Das nachstehende Leitbild haben Schüler- und Lehrervertreter nach Abschluss unseres letzten Umbaus miteinander erarbeitet:

Nach dem Umbau soll unsere Schule einer ständig wachsenden Schulgemeinschaft Platz zum Lernen und Arbeiten bieten. Dies sollte für uns alle ein Anlass sein, über unser Zusammenleben neu nachzudenken. Wir alle, Schüler und Lehrer, haben uns gemeinsam einen Wegweiser geschaffen: In einer großen Gemeinschaft muss jeder auf den anderen Rücksicht nehmen und sich selbst beschränken. Jeder soll tolerant sein und Kompromisse schließen können. Das Handeln eines jeden soll durchschaubar sein. Konflikte sollen nicht mit Gewalt, sondern in fairen Gesprächen gelöst werden.

Auf diese Weise soll unsere Schule ein Ort bleiben, an dem wir alle zusammen gewinnbringend arbeiten, unsere Talente entwickeln und damit der Schule, aber auch uns selbst, ihr ganz eigenes Gesicht erhalten und ihr einen unverwechselbaren Charakter geben.

Dies können wir erreichen...

...im Umgang mit Dingen:

Für uns alle sollte es selbstverständlich sein,entliehene Dinge pünktlich und unaufgefordert abzugeben.

  • uns über Termine und
  • auf den schwächeren Mitschüler zuzugehen und ihm zu helfen.
  •  die Meinung eines jeden anzuhören und zu respektieren.             
  • niemanden auszugrenzen oder in Bedrängnis zu bringen.
  • Bekanntmachungen selbstständig zu informieren.
  • keine mutwilligen Schäden zu verursachen.
  • mit Einrichtungen und Gegenständen sorgsam umzugehen.
  • die Räume der Schule zu einer Art zweitem Zuhause zu machen und sie gemeinsam zu gestalten.

...im Umgang zwischen den Schülern und Lehrern:

Wir, Schüler und Lehrer, wollen versuchen,

  • gegenüber jedermann höflich zu sein.
  • uns in Pünktlichkeit zu üben.
  • persönliche Missstimmungen nicht an anderen auszulassen, sondern zu erklären.
  • frühzeitig und angemessen konstruktive Kritik vorzutragen.
  • offen für vernünftig vorgetragene Kritik zu sein und die aufrichtige Diskussion zu suchen.
  • die eigene Leistung realistisch einzuschätzen und das Leistungsprinzip am Gymnasium zu akzeptieren.
  • das eigene Verhalten durchschaubar und verlässlich zu machen.
  • uns an aufgestellte Regeln zu halten.
  • allen gegenüber gerecht zu sein.

...im Umgang mit den Mitschülern:

Wir wollen versuchen,

  • keine körperliche oder seelische Gewalt auszuüben oder sie zu dulden, sondern aktiv etwas dagegen zu unternehmen.
  • Verhalten zu unterlassen, das andere stört.
  • das Eigentum eines jeden zu achten und nichts mutwillig zu zerstören.
  • im Umgang miteinander fair zu sein und uns so zu verhalten, wie wir es auch von anderen erwarten.

....im gemeinsamen Lernen:

Wir wollen versuchen,

  • alles, was Lärm macht, zu vermeiden und nicht durch Schwätzen unsere Interesselosigkeit zu zeigen.
  • uns regelmäßig vorzubereiten, Hausaufgaben zuverlässig zu erledigen und Schlampigkeit zuzugeben.
  • Gesprächsregeln zu befolgen und einander als Partner zu akzeptieren.
  • den Unterricht anschaulich und verständlich zu gestalten.
  • Hausaufgaben angemessen zu stellen und Leistungserhebungen terminlich durchdacht zu planen und dem Unterricht angemessen und vergleichbar zu entwerfen.
  • Uns in Gruppenarbeiten, Projekten und Schulveranstaltungen einzubringen, diese durch aktive Mitarbeit und gute Ideen zu bereichern und dabei auch unangenehme Arbeiten nicht zu scheuen.
  • uns in Neigungsgruppen zu engagieren.
  • die Schule ganz allgemein, insbesondere bei Exkursionen und Fahrten, positiv nach außen darzustellen.

 

   


achtung

 

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